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Eine kulinarische Entdeckungsreise: "Mexico mi Amor" Kochbuchrezension

Das Kochbuch "Mexico mi Amor" von Luis Fernando Gonzalez Cortes, herausgegeben vom renommierten Callwey Verlag, hat die Rezensentin nachhaltig beeindruckt. Es ist nicht nur eine Sammlung von Rezepten, sondern eine Hommage an die authentische mexikanische Küche, die tief in familiären Traditionen verwurzelt ist. Die Bloggerin, die seit über einem Jahrzehnt kulinarische Inhalte teilt, legt Wert darauf, nur Kochbücher zu präsentieren, die sie ausführlich getestet hat. Für "Mexico mi Amor" wurden mehrere Gerichte nachgekocht, was die Tiefe und Praxistauglichkeit des Buches unterstreicht. Das Werk zeichnet sich durch seine lebendige Aufmachung und die Detailtreue aus, mit der die mexikanische Esskultur vermittelt wird, weit entfernt von touristischen Klischees.

"Mexico mi Amor": Eine detaillierte Betrachtung der mexikanischen Kochkunst

Das druckfrische Kochbuch "Mexico mi Amor" von Luis Fernando Gonzalez Cortes, veröffentlicht vom Callwey Verlag, ist ein aufregendes Highlight für Liebhaber der mexikanischen Küche. Es wurde kürzlich von einer erfahrenen Food-Bloggerin, die seit über zehn Jahren neue Kochbücher rezensiert, unter die Lupe genommen. Ihr rigoroser Auswahlprozess garantiert, dass nur Bücher vorgestellt werden, die sie persönlich erprobt und mit mindestens drei nachgekochten Rezepten getestet hat.

Die Rezensentin, die den Autor bereits länger auf Instagram verfolgt, zeigte sich besonders erfreut über diese Veröffentlichung. Obwohl sie in einer Stadt lebt, die von amerikanischen Einflüssen geprägt ist und einige mexikanische Restaurants beheimatet, fehlte ihr oft die Authentizität der dort angebotenen Speisen. "Mexico mi Amor" verspricht hier Abhilfe, indem es die echte mexikanische Hausmannskost präsentiert.

Das Buch besticht durch sein farbenfrohes und fröhliches Design. Beim Durchblättern fällt sofort auf, dass es mit viel Liebe und Familienrezepten gefüllt ist, die einen tiefen Einblick in das alltägliche Kochen in Mexiko geben, abseits von touristischen Vorstellungen. Die Optik ist modern und ansprechend, mit hochwertigen Fotos, die die Gerichte mit dem beliebten Hard-Light-Stil in Szene setzen und authentische Szenen festhalten.

Die Struktur des Buches ist durchdacht: Nach einem Vorwort, das Mexiko ehrt, stellt sich der Autor vor und führt in die Grundlagen der mexikanischen Küche ein. Es werden Küchenutensilien, wie die Tortillapresse, und die Bedeutung der mexikanischen Märkte (Mercados Mexikos) erläutert. Die Rezepte sind thematisch gegliedert, von Basics wie Tortillas und Salsas über klassische Gerichte (Platillos Clasicos) bis hin zur neuen mexikanischen Küche. Auch Streetfood, Meeresfrüchte (Marisco), Frühstück (Desayunos), Desserts (Postres) und Getränke finden ihren Platz. Ein besonderes Kapitel ist "How to Mexico" gewidmet, ein kleiner Reiseführer, der Lust macht, die kulinarischen Ursprünge selbst zu entdecken.

Bei der Prüfung der Rezepte waren die "hot list"-Anmerkungen der Rezensentin umfangreich, da sie gefühlt alles hätte markieren können. Sie hat unter anderem folgende Rezepte nachgekocht:

  • Tortillas de Maiz: Das Rezept für Maistortillas funktionierte einwandfrei, erforderte jedoch ohne Tortillapresse etwas Übung, um die perfekte Dicke zu erzielen. Das Ergebnis waren duftende, stabile Tortillas.
  • Huevos Rancheros: Dieses Gericht, ein Wunsch ihres Mannes, erwies sich als köstliche Kombination aus cremigen Eiern, würziger Salsa, Avocado, Crema Mexicana, Koriander, eingelegten Zwiebeln, Feta und Bohnen. Obwohl die Vorbereitung aufwendig ist, lohnt sich der Aufwand, da viele Komponenten im Voraus zubereitet werden können.
  • Agua de Horchata: Dieses Getränk aus über Nacht eingeweichtem Reis, Zimt, Zucker, Vanille und gezuckerter Kondensmilch überraschte positiv und begeisterte besonders die Kinder.
  • Picadillo: Ein unscheinbarer, aber geschmacklich überzeugender Hackfleischeintopf mit Kartoffeln, Karotten, Tomaten, Mandeln und Rosinen. Er wird als einfacher, wärmender Seelenwärmer beschrieben, der auch wählerische Esser anspricht.
  • Carne en su jugo de mi mama: Dieses Eintopfgericht mit Suppenfleisch und einem pürierten Gemüseansatz aus Zucchini, Zwiebeln, Koriander und Tomaten wurde zum absoluten Favoriten. Die Zubereitung im Schnellkochtopf mit angebratenem Speck verleiht dem Gericht ein einzigartiges Aroma.

Die Rezensentin lobte die gute Erklärbarkeit der mexikanischen Küche, die auch für Ungeübte verständlich gemacht wird, sowie die detaillierten Informationen zu Chili, Salsas und Tortillas.

Auf ihrer weiteren Kochliste stehen Mole Poblano, Elote und Aguachile, was die Vielfalt des Buches unterstreicht.

Obwohl die Rezepte ausgezeichnet sind, merkt die Rezensentin an, dass das Buch für absolute Kochanfänger möglicherweise nicht ideal ist, da manche Erklärungen knapp gehalten sind. Es sei kein Basiskochbuch für Neulinge, aber eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf authentische mexikanische Gerichte haben.

Das Kochbuch "Mexico mi Amor" von Luis Fernando Gonzalez Cortes ist ein Juwel für alle, die eine tiefe Wertschätzung für die mexikanische Esskultur hegen. Es ist mehr als nur eine Sammlung von Anleitungen; es ist eine Einladung, die Seele Mexikos durch seine Geschmäcker zu entdecken. Die liebevolle Präsentation, die detaillierten Einblicke in die Zutaten und Zubereitungsweisen, sowie die persönliche Note des Autors schaffen ein Erlebnis, das über das bloße Kochen hinausgeht. Man spürt die Leidenschaft und das Herzblut, das in jedes Rezept eingeflossen ist. Für mich persönlich ist es eine Bestätigung, dass wahre Kulinarik in der Authentizität und der Geschichte, die sie erzählt, liegt. Dieses Buch inspiriert dazu, die eigene Komfortzone in der Küche zu verlassen und sich auf neue, aufregende Geschmackserlebnisse einzulassen. Es zeigt, dass gutes Essen nicht immer kompliziert sein muss, sondern oft in der Einfachheit und der Qualität der Zutaten liegt. Ein Muss für jeden experimentierfreudigen Hobbykoch und alle, die sich nach echten, unverfälschten Aromen sehnen.